Geldverstecke | Gute Geheimverstecke für Wertsachen

Wertsachen
Einmal das Fenster gekippt oder die Tür zur Terrasse geöffnet gelassen. Nur mal kurz in die Stadt zum einkaufen gefahren. Auf dem Weg haben Sie sich noch gefragt: "Habe ich das Fenster offen gelassen? Hoffentlich wird es nicht wieder so stark regnen." - und dabei die wesentlich größere Gefahr gar nicht berücksichtigt: Einbrecher auf ihrem alltäglichen Streifzug durch Ihre Nachbarschaft, immer auf der Suche nach einer passenden Gelegenheit etwas zu erbeuten.

Ihre Einkäufe endlich erledigt und froh darüber, dass es nicht geregnet hat, schließen Sie die Haus- oder Wohnungstür auf und vor Ihnen offenbart sich ein Bild des Chaos und der Verwüstung. Schubladen samt Inhalt sind quer über den Boden zerstreut, alle Schränke geöffnet und alle darin befindlichen Gegenstände liegen inder ganzen Wohnung zerstreut herum. Selbst die Unterwäsche wurde durchwühlt. Kurzum, nichts ist mehr an seinem ursprünglichen Platz und der Ärger hat gerade erst angefangen. Denn nun beginnt das Aufräumen und Sichten, welche Gegenstände vom Einbrecher gestohlen wurden - und selbst, wenn die abhandengekommenen Gegenstände keinen sehr hohen Wert hatten, bleibt dennoch ein sehr unangenehmes Gefühl zurück, dass ein Fremder in den eigenen vier Wänden war und alles durchwühlt hat. Dieser hat das leichtfertige Verhalten und einen kurzen Moment der Unachtsamkeit gnadenlos ausgenutzt und sich Zutritt zu Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung verschafft.

Zahl der Einbrüche steigt seit Jahren

Das aufgezeigte Beispiel steht leider exemplarisch für mittlerweile mehr als 160.000 Einbrüche, die sich jedes Jahr in Deutschland ereignen. Die Täter brauchen nur wenige Sekunden um eine Tür oder ein Fenster aufzuhebeln und sich ungehindert Zutritt zu verschaffen. Im Durchschnitt dauert ein Einbruch gerade einmal fünf Minuten. Ab dem Betreten des Hauses oder der Wohnung muss für den Einbrecher alles ganz schnell gehen, denn es könnte ja jederzeit Jemand nach Hause kommen. Doch wo suchen Einbrecher innerhalb dieser kurzen Zeit am ehesten nach und wo hat man die Möglichkeit, seine Wertsachen am effektivsten zu verstecken?



Hier suchen Einbrecher am häufigsten nach Wertsachen

Zu allererst hält ein Einbrecher nach dem Betreten der Wohnung oder des Hauses nach offen herumliegenden Wertgegenständen Ausschau: Dazu zählen Portemonnaies, die in einer Ablage an der Tür aufbewahrt werden oder Bargeld, das offen herumliegt. Ebenso sehr beliebt sind Laptops oder Tablets, die viele im Wohnzimmer liegen lassen oder aber auch andere Gegenstände aus der Kategorie Kleinelektronik. Gerade diese bieten Dieben den Vorteil, dass sie sehr schnell, auf Flohmärkten anonym verkauft werden können und somit keine Spuren in Form von Beweisen hinterlassen. Auch Schmuck, der im Schlafzimmer in Schatullen aufbewahrt wird, kann ganz einfach eingesteckt und weiterverkauft werden. Das selbe gilt für Armbanduhren, die auf dem Nachttisch offen herumliegen. Alle Gegenstände, die klein und handlich sind, sich leicht verkaufen lassen und einen gewissen Gegenwert erzielen können, sind das ideale Diebesgut. Da die Einbrecher immer unter enormen Zeitruck stehen ist es uberlässlich, möglichst keine Wertgegenstände offen herumliegen zu lassen und es den Langfingern so schwer wie möglich zu machen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Alarm, der beim Aufhebeln der Tür oder des Fensters in ohrenbetäubendem Lärm losgeht und so den Druck auf Einbrecher extrem erhöht. Dadurch kann aus der üblicherweise fünf Minuten dauernden Einbruchstour nur noch ein zweiminütiger "Quickie" werden, mit der Folge, dass die Einbrecher ihre übliche Routine der Lieblingsverstecke nicht vollständig abklappern können und so auch weniger Wertgegenstände gestohlen werden. Nachdem diese direkt erkennbaren Aufbewahrungsorte abgegrast wurden, machen sich Einbrecher an den tatsächlichen Verstecken zu schaffen. Generell muss man hier aber unterscheiden, mit welcher Sorte von Einbrechern man es zu tun hat. Beschaffungskriminelle gehen meist sehr unstrukturiert und dilettantisch ans Werk, was sehr starke Verwüstung und auch häufig starke Beschädigungen zur Folge hat. Professionelle Einbrecher hingegen können anhand ihrer Checkliste in sehr kurzer Zeit sehr systematisch potentielle Verstecke ausfindig machen und unter Umständen nahezu unbemerkt einsteigen und Wertgegenstände stehlen.

So verschaffen sich Einbrecher Zutritt

Es gibt Lieblingsorte von Einbrechern, die bereits außerhalb des Hauses aufgesucht werden um sich Zutritt zum Haus zu verschaffen. Hierzu zählt die Garage, denn Einbrecher wissen, dass viele Menschen hier einen Zweitschlüssel zum Haus aufbewahren. Ebenso wird unter der Fußmatte oder in, sich vor dem Haus befindlichen, Blumenkübeln nachgesehen, ob sich dort die Eintrittskarte zum Haus verbirgt.

Diese Verstecke sind bekannt

Da Grundsätzlich gilt, dass es Einbrecher haben eilig haben, suchen sie dort, wo sie die größte Trefferwahrscheinlichkeit haben.
Hierzu zählen in erster Linie Schubladen, in denen sich Wäschestapel befinden oder Schränke. Denn dort wird häufig Bargeld oder Schmuck sowie die Münzsammlung aufgehoben. Viele Menschen machen sich auch gar nicht die Mühe, ihre Wertsachen zu verstecken und verwahren sie stattdessen in Geldkassetten oder Schatullen, was für Langfinger selbstredend ein gefundenes Fressen ist. Das Problem an der Sache ist nämlich, dass routinierte Einbrecher über viel Erfahrung verfügen und die besten Verstecke kennen. So wird im Kissenbezug, unter der Matratze oder beispielsweise im Kleiderschrank in den Innentaschen von Anzügen gesucht. Denn dort verstecken Männer gerne ihre Uhren. Das Schlafzimmer stellt generell den Lieblingsort für versteckte Wertsachen dar und ist einer der ersten Orte, die ein Dieb durchsucht. Sollte ein Safe vor Ort sein, so machen sich Einbrecher natürlich zu allererst dort zu schaffen, da es ja ganz offensichtlich der erfolgsversprechendste Ort ist. Abschrecken kann einen Einbrecher nur, wenn der Safe so schwer ist, dass er nicht getragen werden kann. Ein ausreichendes Gewicht ist ca. ab 70 kg gegeben, wenn der Safe so sperrig ist, dass er selbst zu zweit schlecht getragen werden kann. Unterstützend wirkt dabei, wenn der Safe in der Wand oder im Boden verankert ist. Hier bietet ein Safe, der im Boden verankert wurde, noch den weiteren Vorteil, dass er sehr schlecht anzuheben ist. Da der Safe meistens nur mithilfe speziellen Werkzeugs aufgebohrt werden kann, was sehr laut ist und einige Zeit in Anspruch nimmt, lassen Einbrecher meist von Safes ab. Kleinere Tresoren werden hingegen einfach aus der Wand gerissen und mitgenommen, um sie dann nach dem Einbruch in aller Ruhe zu öffnen. Selbst sehr innovative Verstecke, die die meisten der Leser vermutlich sehr gut finden würden, entlocken einem erfahrenen Einbrecher bestenfalls ein müdes Lächeln. Hierzu zählt das Versteck im Luftschacht, wo das Abdeckgitter abgeschraubt und die Wertgegenstände in kleinen Schachteln dort drinnen versteckt werden. Auch das Versteck zwischen den Dielen oder Kacheln ist Einbrechern aus Filmen bekannt. Ebenso die Methode, ein Geheimversteck mit einem Bild zu überdecken erscheint auf den ersten Blick als aussichtsreich, ist aber mittlerweile hinreichend bekannt. Zugegeben, diese Verstecke sind deutlich besser als die meisten Anderen und man kann damit eventuell auch gut fahren, vorausgesetzt, dass der Einbrecher unter Zeitdruck steht und sich nur an die Standard Verstecke macht.

Ein weiterer beliebter Ort um Wertgegenstände vor Einbrechern zu verstecken ist die Küche. Dort gibt es diverse Möglichkeiten Geld, Schmuck und andere wertvollen Gegenständen zu verstecken, was allerdings auch den Einbrechern bekannt ist und so wird die Küche gerne beim Einbruch auf den Kopf gestellt. Dort wird zum Beispiel in den Schubladen unter den Besteckeinsätzen gründlich nachgesehen oder in Dosen und Büchsen, die in den Regalen stehen. Selbst das Tiefkühlfach ist vor den Einbrechern nicht sicher und generell gilt, alles, was zum Beispiel aus Filmen als Versteck bekannt ist, sollte gemieden werden. Dazu zählt zum Beispiel der Spülkasten im Badezimmer, in dem ein Plastikbeutel mit Wertgegenständen schwimmt.

Grundsätzlich ist somit kein Versteck zu 100% sicher vor Dieben.

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